Synchronschwimmen im SCW

Synchronschwimmen Schwimm-Club Wedding 1929 e.V. Berlin

Kontakt:

 

Synchronschwimmwart

 

Ulf Schneider

030 36 40 21 99

ulf.schneider@scwedding.de

 

 

Stellvertreterin

 

Marlen Lorenz

 

Synchronschwimmen im SC Wedding:

 

Unsere Anfänger (ab 6 J.) sollten den Freischwimmer haben und können sich bei uns dann von Berliner Meisterinnen bis hin zu Olympiasiegern entwickeln.

 

Bei Interesse am Probetraining bitte unsere Trainerin Nicole kontaktieren (0173 624 65 29).

 

Das Synchronschwimmen ist ein Schwimmstil, der zur Musik entweder alleine (Solo), im Duett, als Gruppe (4-8 Personen) oder als „Mannschaft“ (Kombination 10 Aktive) geschwommen wird.

Synchron bezieht sich hier sowohl auf die Synchronität mit der Musik als auch den einzelnen Schwimmern untereinander. Das Synchronschwimmen verlangt im Rahmen des Leistungssports hohe körperliche Anforderungen durch lange Tauchphasen bei den Küren, rhythmisches Musikgefühl, Beweglichkeit und Konditions- sowie Krafttraining.

 

 

 

Entwicklung des Synchronschwimmens:

 

Nachdem in der Antike das Synchronschwimmen als sog. Reigenschwimmen bekannt war, entwickelte sich das Synchronschwimmen seit Ende des 19. Jahrhunderts vom Kunst- bzw. Reigenschwimmen bis zu seiner heutigen Form.

Einer der ersten Wettkämpfe fand 1891 in Berlin statt. Damals war es noch eine reine Männersportart. Ab 1907 waren auch Frauen an den Wettkämpfen beteiligt und verdrängten die Männer allmählich aus dieser Disziplin.

Katherine Curtis formulierte für Amerika Wettkampfregeln, welche die Grundlage für das heutige Regelwerk bilden. 1945 wurden für das Kunstschwimmen Wettkampfbestimmungen aufgestellt, 1957 fand in Deutschland der erste nationale Wettkampf im Kunstschwimmen statt.

Seit 1968 wird das Synchronschwimmen von der FINA offiziell als vierte Disziplin (neben Schwimmen, Wasserspringen und Wasserball) anerkannt. Der Deutsche Schwimm Verband (DSV) lässt Männer an nationalen Wettkämpfen teilnehmen, aber nach FINA-Regeln sind derzeit nur Frauen zu internationalen Wettkämpfen zugelassen.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angeles war Synchronschwimmen zum ersten Mal ein olympischer Wettbewerb.

Einer der wichtigsten internationalen Jugendwettkämpfe im Synchronschwimmen ist der COMEN Cup.

 

Ende der achtziger Jahre vollzog sich erneut ein Wandel: Die Übungen sind anspruchsvoller, die Küren werden immer schneller und höher, die Arm- und Beinbewegungen immer komplizierter, es kommen Sprünge und Flugfiguren hinzu, wobei die Schwimmerinnen beim sogenannten Unterbau der Hebefiguren bzw. Sprünge den Boden des Schwimmbeckens nicht berühren dürfen.

Das Synchronschwimmen wird immer mehr zum Leistungssport, der in etlichen Ländern (z.B. Spanien, Frankreich, Russland, USA, Kanada) auch in Sportinternaten betrieben wird.

In Atlanta 1996 wird die Gruppe als olympische Disziplin eingeführt, dafür muss aber wieder auf die Disziplinen Solo und Duett verzichtet werden. Seit Sydney 2000 sind die Disziplinen Gruppe und Duett zugelassen.

Inzwischen wird allerdings auch über die Möglichkeit von Mixed-Küren nachgedacht.

 

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